Induktionskochfeld kaputt – was machen?

Ein Defekt des Induktionskochfelds kann viele Ursachen haben und sich in unterschiedlicher Art äußern. So kommt es häufiger zu der Problematik, dass eine Kochzone ausfällt – dieser Defekt ist, von einem Fachmann, relativ schnell und einfach zu beheben. Auf der anderen Seite gibt es aber auch schwerwiegendere Defekte, solche die zwar zu reparieren, aber nicht mehr wirtschaftlich sind, weil die Reparatur mit zu hohen Kosten verbunden wäre.

Das wichtigste bei einem Defekt des Induktionskochfelds – rufen Sie einen Fachmann hinzu, es sei denn Sie sind selbst vom Fach! Ein Laie kann schnell aus einem kleinen, einen großen Schaden machen.

 

 

Schäden die besonders häufig auftreten

Abgesehen von den nachfolgend aufgeführten Defekten, gibt es noch viele weitere mögliche Defekte die auftreten können. Nur die wenigsten Schäden können von einem Laien erkannt und behoben werden, deshalb ist es in fast allen Fällen ratsam, einen Fachmann hinzu zu ziehen. Die Ausnahme würde ein offensichtlicher Platinenschaden bilden.  Eine Neuanschaffung ist im Falle eines Platinenschadens fast immer die bessere Lösung.

 

Die Glaskeramikplatte bekommt einen Riss

Bei einem solchen Schaden sollte sich der Nutzer die Frage stellen, ob eine Reparatur wirklich erstrebenswert ist. Die Glasplatte dient lediglich zum abstellen des Kochgeschirrs und wird für den Erhitzungsvorgang nicht benötigt. Demnach handelt es sich bei diesem Defekt lediglich um einen Schönheitsfehler, der für die Funktion irrelevant ist.

 

Eine Sicherung ist kaputt

Eine Defekte Sicherung zu finden ist keine schwierige Aufgabe, wenn der Ort bekannt ist, an dem die Sicherungen verbaut sind. Je nach Hersteller und Modell befinden sich die Sicherungen an verschiedenen Positionen – es muss also unter Umständen gesucht werden. Ferner gibt es Induktionskochfelder mit nur einer Sicherung, aber auch welche mit mehreren.

Werden mehrere Kochzonen auf hoher Heizstufe genutzt, dann kann es schon mal passieren, dass eine Sicherung kaputt geht.

 

Die Boost-Funktion arbeitet nicht mehr

Bei diesem Defekt kann nur ein Fachmann weiterhelfen. Als Laie die Ursache zu finden, ist fast unmöglich.

 

Die Platine ist durchgebrannt

Ist die Platine durchgebrannt, handelt es sich meistens um einen Totalschaden. Bevor ein Fachmann zu rate gezogen wird, denn dies kostet schließlich auch Geld, sollte über einen Neukauf nachgedacht werden. Die Reparatur wird sehr wahrscheinlich annähernd so teuer sein, wie ein neues Induktionskochfeld! Schließlich addieren sich zu den Kosten für den Fachmann, noch die Kosten für die neue Platine und die Behebung der eigentlichen Ursache, wegen der die Platine durchgebrannt ist. Eine neue Platine kostet in den meisten Fällen zwischen 150-250 Euro.

 

Die Kondensatoren sind kaputt

Auch hier kann nur ein Fachmann weiterhelfen.

 

 

Fazit – Induktionskochfeld reparieren oder nicht?

Eine Reparatur in Eigenregie ist absolut nicht empfehlenswert, denn Strom bedeutet immer eine gewisse Lebensgefahr, wenn damit nicht fachgerecht umgegangen wird! Sinnvoll ist es jedoch, bevor man einen Fachmann zu rate zieht, den Fehler zu analysieren, sich alles genauestens anzuschauen und die Sicherungen zu kontrollieren – dies kann auch ein Laie. Umso genauer man dem Fachmann den Fehler darlegen kann, umso besser und schonender ist es für den eigenen Geldbeutel! Ist schon auf den ersten Blick ein Totalschaden erkennbar, dann sollte über eine Neuanschaffung nachgedacht werden, statt den Fachmann anzurufen.